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Autor Thema: Kartenmaterial: früher-heute  (Gelesen 1918 mal)
Mad
Gast
« am: 08. April 2009, 07:07:20 »

Hallo alle,

hat jemand von Euch Dateien mit Kartenmaterial vom damals ostpreussischen Gebiet um den heutigen Grenzübergang "Kudirkos Naumiestis"(LT) - "Kutusowo"(Rus.Föd./ Kaliningradergebiet) auf welchem die damaligen deutschen Namen, als auch die heutigen Namen zu lesen sind...!? Früher hießen die Orte "Neustadt" und "Schirwindt" im Kreis Pillkallen.
Benötige dies für Nachforschungen einer Bekannten. Danke.

Iki Mad
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laarson
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« Antworten #1 am: 08. April 2009, 13:20:21 »

was muss denn nachgeforscht werden? kann meine ex fragen. die ist aus kataucizna. ist 2km vor kudirkos.

und hier ein wenig:

http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Schlo%C3%9Fberg_%28Ostpr.%29
« Letzte Änderung: 08. April 2009, 13:23:07 von laarson » Gespeichert

Then the seven angels who had the seven trumpets prepared to sound them
Skomand
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« Antworten #2 am: 08. April 2009, 14:17:02 »

Karten (auf die entsprechende Gegend klicken):
http://www.ostpreussen.de.vu/
De Namen gestern und heute:
http://home.arcor.de/fritigern/onfenster.htm
Info:
http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&kreis=35&stadt=03
Skomand
« Letzte Änderung: 08. April 2009, 14:25:52 von Skomand » Gespeichert
Mad
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« Antworten #3 am: 08. April 2009, 15:34:47 »

DANKE!!!
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Herkus
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« Antworten #4 am: 08. April 2009, 23:37:02 »

Hier gibts auch noch eine ganz gute Karte:

http://gauss.suub.uni-bremen.de/suub/hist/index.jsp?id=Kt.+I-896

Diese hat den Vorteil, dass diese die ursprünglichen, meist aus dem litauischen kommenden Ortsbezeichnungen in Ostpreußen zeigt und nicht die erst 1938 von den Nazis eingeführten eingedeutschten Bezeichnungen. Leider haben die meisten Karten vom deutschen Ostpreußen nur die Nazi Ortsnamen, die es aber eigentlich nur ganze 7 Jahre (1938-1945) offiziell gab. So machten die Nazis aus Pillkallen Schloßberg (von Pilkalnis = Schloßberg), aus Lasdehnen Haselberg usw
Das hilft ungemein z.B. bei der Ahnenforschung, da in den alten Dokumenten (vor 1938) natürlich nur die originalen, aus dem litauischen stammenden Ortsnamen genannt werden.
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Skomand
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« Antworten #5 am: 09. April 2009, 00:58:51 »

Der Name Pillkallen eignet sich nicht als Negativ-Beispiel für die Umbenennung unter den Nazis, denn der Ort hieß  vor der Einwanderung der Litauer nach Preußen schon einmal SCHLOßBERG:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pillkallen#Geschichte
Über Pillkallen gibt es diesen netten Spruch:
"Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd, in Pillkallen ist das umgekehrt."

Skomand
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Herkus
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« Antworten #6 am: 09. April 2009, 18:51:07 »

Der Name Pillkallen eignet sich nicht als Negativ-Beispiel für die Umbenennung unter den Nazis, denn der Ort hieß  vor der Einwanderung der Litauer nach Preußen schon einmal SCHLOßBERG:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pillkallen#Geschichte
Über Pillkallen gibt es diesen netten Spruch:
"Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd, in Pillkallen ist das umgekehrt."

Skomand

Netter Spruch ;-)
Ok, das war mir neu, dass der Ort schon früher unter dem Namen existierte.
Allerdings gehen andere Quellen davon aus, das die ersten Siedler trotzdem Litauer waren und die deutschen Siedler diesen Namen übersetzten und übernahmen: http://www.kulturzentrum-ostpreussen.de/2_ostpreussen/stadte/bez_gumbinnen/s_schlossberg.htm
Hmm, was nun stimmt, läßt sich wohl nicht mehr mit Gewißheit sagen und ist ja eigentlich auch ziemlich egal heute.
« Letzte Änderung: 09. April 2009, 19:01:10 von Herkus » Gespeichert
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