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Autor Thema: ....wer spricht da von krise?  (Gelesen 3121 mal)
laarson
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« am: 09. Mai 2009, 13:42:42 »

Lächelnd

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Then the seven angels who had the seven trumpets prepared to sound them
martynas
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"Meridianas" auf der Dange, Klaipeda/Memel


« Antworten #1 am: 09. Mai 2009, 15:30:03 »

...okaaay... die Massen stürmen einen Konsumtempel...aber -
kaufen die auch was?
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Tikek, kuo tiki


« Antworten #2 am: 11. Juni 2009, 23:52:10 »

Also "Apranga" einer unserer größten Kunden auf "Baltikum" bestellt wie bekloppt. Aussage beim letzten Termin in Vilnius:
"Was ich zu Hause esse sieht keiner, aber was ich an Klamotten trage....."
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laarson
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« Antworten #3 am: 12. Juni 2009, 05:24:42 »

Wie ich zu Hause wohne sieht keiner aber was für ein dickes Auto ich fahre....
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Zatto
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Tikek, kuo tiki


« Antworten #4 am: 12. Juni 2009, 09:31:12 »

genau, laarson !
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« Antworten #5 am: 12. Juni 2009, 14:12:36 »

Ich spreche von Krise!
Hier mal die aktuellen Fakten (Quelle Eurostat) für Litauen:

April 2009 Arbeitslosenquote 16,8 % (im April 2008 waren es 4,3%)
BIP gegenüber 1. Vorjahresquartal um 10,5 % gesunken, Industrieproduktion um 24,5 %.

Das ist aber nicht das Ende der Fahnenstange. Falls meine Vorhersage von über 20 % Arbeitslosen im dritten Quartal zutrifft, dann
werden bald in Litauen in einigen Gegenden "Bronx"-Zustände herrschen....denn 30 % der unter 25-jährigen sind arbeitslos!  Schockiert
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„Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?“
John F. Kennedy, 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
laarson
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« Antworten #6 am: 19. Juni 2009, 04:56:35 »

@litauen.info - das sind nur die off. zahlen! sind ja noch genug hier die sich nicht einmal arbeitslos gemeldet haben.

in kauno diena stand ein bericht das noch dieses jahr mit dem bankrott jedes 5ten unternehmens gerechnet wird. sind einige die ihre kredite nicht wirklich zurück zahlen.
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« Antworten #7 am: 19. Juni 2009, 05:44:49 »

Stimmt, nur die offiziellen Zahlen...

Der litauische Staat IST Pleite, genauso wie der lettische...nur die Litauer geben das (noch) nicht zu.
Der Hammer ist (nach Januar 2009 von 16 auf 19%) die nächste "Märchensteuererhöhung" auf 21%, wahrscheinlich schon ab Juli bzw. August,
die völlig überteuerten und auf !!!40 Jahre!!! mit 85-90% durchfinanzierten Immobilien, in Klaipeda kostete eine 2 Zimmer-Wohnung (Neubau)
mehr als eine 2 Zimmerwohnung in Berlin, täglich grössere Unternehmenspleiten aus allen Bereichen, der Motor der litauischen wirtschaft,
die Produktion im Baugewerbe ist im Jahresvergleich im ersten Quartal 2009 um 42,8% gesunken und nun bleiben auch noch die einheimischen Touristen
angesichts der hohen Übernachtungspreise weg...der letzte macht das Licht aus!  Schockiert
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Vanagas
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« Antworten #8 am: 22. Juni 2009, 23:15:46 »

Nun,nicht jeder scheint von der Krise betroffen.
"Unser"Haus in Preila auf der Nehrung ist diesen Sommer wieder ausgebucht.Und das bei Übernachtungspreisen von 40 - 50 € / Nacht.

Desweiteren kann ich keinen Sparwillen hier in Litauen feststellen.
Auf meine Frage,wo denn hier die Krise sei wurde mir geantwortet,"Ja,Mittags gehen wir nicht mehr raus ins Restaurant sondern lassen uns was kommen weil es billiger ist".
Und wer denkt hier wird jetzt massenhaft das "Krisenauto" parexellence Dacia Logan gefahren,täuscht sich.Ganz vereinzelt sich man einen.Bei uns im Ruhrpott wird der Dacia schon massig gefahren.Nebenbei gesagt,find ich die Karre als Kombi garnicht so schlecht.Hier Litauen cruisen weiter die dicken "Pötte" herum.

Das ist das was ich bis jetzt hier beobachtet habe.

Iki + nach der Krise ist vor der Krise,

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laarson
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« Antworten #9 am: 23. Juni 2009, 04:53:19 »

@Vanagas - mir hat mal ein Litauer gesagt "Ich will nicht existieren - ich will leben!" Lächelnd ....es gibt eine schöne Geschichte von einem Kaiser, der wollte immer die schönsten Roben... "Kleider machen Leute!"

Ich kann nur soviel sagen - in meinem Bekanntenkreis, die kein Ferienhaus in Preile haben, keine 7x50euro die woche machen, sondern 790litas netto im monat haben, bei denen schaut es ganz anders aus....
« Letzte Änderung: 23. Juni 2009, 04:56:24 von laarson » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 23. Juni 2009, 06:14:44 »

"Das ist das was ich bis jetzt hier beobachtet habe".  Lächelnd

@Vanagas
Nur soviel: wenn man 2-3 Wochen Urlaub auf der Nehrung verbringt, aber hier nicht lebt,
sollte man zu diesem Thema nichts beisteuern.  Zwinkernd
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martynas
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"Meridianas" auf der Dange, Klaipeda/Memel


« Antworten #11 am: 23. Juni 2009, 08:46:27 »

...ich bin Laarsons Meinung.
Viele Leute werden durch die Krise und das allgemein niedrige Einkommen und die für LT überhöhten Preise dazu gezwungen, sich einzuschränken oder Dinge zu tun, die sie sonst nicht tun würden....
Andere machen nur auf Show, was aber tatsächlich an materieller und geistiger Substanz dahintersteckt = ?
Iki und it`s showtime,
M.
« Letzte Änderung: 23. Juni 2009, 09:12:12 von martynas » Gespeichert

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V. Hugo
Vanagas
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« Antworten #12 am: 23. Juni 2009, 10:53:30 »

Sicher,ich bin nur kurz im Urlaub hier zu Gast.
Die hier leben werden es anders beurteilen.
Mir fällt die Krise hier jedoch im alltäglichen Leben nicht ins Auge.
Klar,jeder jammert hier irgendwie.Die Immopreise sinken.Die große Sause ist wohl erst mal vorbei.
Jedoch sehe ich hier die gewohnten Staus im Strassenverkehr wie eh+je,die Einkaufswagen voll wie immer.
Die große"Verelendung"ist aber scheinbar nicht ausgebrochen.



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gintare
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gipsy at heart


« Antworten #13 am: 23. Juni 2009, 12:35:54 »



 Schockiert Lächelnd

@Vanagas: Ich will ja nicht unken, aber ich glaube schon dass die Verelendung vieler Bevölkerungsgruppen kurz bevor steht. Das ist jetzt noch die Ruhe vor dem Sturm Traurig
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Ist die Nehrung wirklich nicht so schön?
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« Antworten #14 am: 23. Juni 2009, 12:54:35 »

also ich kann leider auch nur negatives dazu berichten es zieht sich durch verschiedene bevölkerungsschichten.und es ist erst der anfang   Schockiert
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Wenn Du möchtest, dass die Menschen ein Schiff bauen, dann zeige ihnen nicht, wie sie hämmern, sägen und nähen sollen! - Nein, lehre Sie die Sehnsucht nach dem Meer!
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