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Autor Thema: Buch über Martin Jankus  (Gelesen 3130 mal)
Beate
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« Antworten #15 am: 12. August 2009, 17:27:00 »

Vanagas, frag mal in Bittehnen nach Tolvaisiene. Die müsste dir Auskunft geben können.
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Vanagas
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« Antworten #16 am: 12. August 2009, 19:28:22 »

Muß ich mir für das nächste Jahr merken .
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Katrina
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« Antworten #17 am: 12. August 2009, 22:56:45 »

Die anderen Kinder wandern nach dem 2.Weltkrieg nach Kanada aus, wie andere memelländische Litauer, die mit Litauen
War übrigens nicht nur Dorfschule sondern auch Kneipe für die Memelflößer .

Wird alles im Buch von Ulla Lachauer erwähnt. Lena Grigoleit erwähnt Jankus und insbesondere die Söhne und deren Schicksal mehrmals. Die Schule kommt auch in ihren verschiedenen Gebrauchsweisen zur Sprache.

Kann euch das Buch nur ans Herz legen - lesen müsst ihr selbst Zwinkernd Hab es selbst schon mehrmals gelesen, so gern mochte ich es.
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Niekada nežinosime kiek galime nuveikti, jei nepabandysime!

über mich: http://forum.litauen-info.de/index.php?topic=793.msg6548#msg6548
Wladimir
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« Antworten #18 am: 14. August 2009, 11:12:04 »

Kann euch das Buch nur ans Herz legen - lesen müsst ihr selbst Zwinkernd

Habe es heute bestellt. Bin ja mal echt gespannt!
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Katrina
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« Antworten #19 am: 14. August 2009, 11:37:59 »

...ich auch  - gespannt, was du sagst Zwinkernd
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Niekada nežinosime kiek galime nuveikti, jei nepabandysime!

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Wladimir
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« Antworten #20 am: 14. August 2009, 18:49:10 »

Das Buch ist sehr günstig (schon ab 0,89 €) bei amazon.de zu erhalten

www.amazon.de/gp/offer-listing/3498038788/ref=sr_1_olp_2?ie=UTF8&qid=1250268181&sr=1-2
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Wladimir
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« Antworten #21 am: 14. August 2009, 18:55:18 »

...ich auch  - gespannt, was du sagst Zwinkernd

Ich werde mich dann melden  Zwinkernd
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Herkus
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« Antworten #22 am: 17. August 2009, 11:53:41 »



Wird alles im Buch von Ulla Lachauer erwähnt. Lena Grigoleit erwähnt Jankus und insbesondere die Söhne und deren Schicksal mehrmals. Die Schule kommt auch in ihren verschiedenen Gebrauchsweisen zur Sprache.

Kann euch das Buch nur ans Herz legen - lesen müsst ihr selbst Zwinkernd Hab es selbst schon mehrmals gelesen, so gern mochte ich es.

Ich habe es auch schon vor einiger Zeit gelesen und war sehr angetan von dem Buch! Wirklich sehr lesenswert und interessant. Auch die anderen Bücher von Ulla Lachauer sind sehr interessant!
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Wladimir
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« Antworten #23 am: 27. August 2009, 19:06:08 »

Ulla Lauchauers Buch "Paradiesstraße" gibt es auch auf Litauisch unter dem Namen "Rojaus kelias" vom Baltos Lankos-Verlag. Es ist eine Biopgrafie einer Bitenerin (Lena Grioleit). Liest sich sehr flüssig und interessant, macht Spaß und man erfährt jede Menge über das Leben im 20.Jhd. im Memelland, den 2.WK und der "Tremtiniai" in Sibirien.

Das kann ich so voll bestätigen. Mein Eindruck dazu ist:

Als ich  damit begann zu lesen, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Aber die Zwangspausen nutzte ich, um über die einzelnen Lebensabschnitte nachzudenken.
Was mich sehr faszinierte war, dass Lena Grigolet trotz aller widrigen Lebensumstände und politischen Strömungen nie ihren Edelmut verloren hat.
Da sie sehr belesen war konnte sie ihre Kraft von Romanfiguren schöpfen. Und wir können aus ihrem Lebenswerk Kraft schöpfen. Sie war eine Heldin.
In dem Buch taucht verschlüsselt die philosophische Frage auf: „Was ist das wirkliche Leben“? Oder im Sinne von Tolstoi zu fragen: „Was braucht der Mensch wirklich zum Leben“? Der Vergleich zwischen Westen und Osten.
Was ich auch noch sehr interessant finde, ist der Aspekt der Identitätsfindung, der in dem Buch am Schluss besonders hervorgehoben wird. Erst kurz vor ihrem Tod - also nach der Unabhängigkeit Litauens - hatte sie zur eigentlichen  nationalen (litauischen) Identität gefunden. Manchmal kann das eben ein ganzes Leben dauern.

Im Vergleich zu anderen Bücher, die sich mit dem Kapitel verlorenes  Ostpreussen auseinandersetzen, finde ich es als eines der besten Bücher, weil darin ein persönliches Schicksal  ohne Geschichtskittung beschrieben wird.
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Katrina
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« Antworten #24 am: 28. August 2009, 00:57:59 »

Ja, aber es gab eben auch Menschen, die zwischen zwei Idenitäten standen... die Szene mit dem Großvater finde ich immer wieder toll - der so (wenn ich mich recht erinnere) immer deutsch spricht, aber wenn was emotionales kommt, flucht er auf litauisch...
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Katrina
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« Antworten #25 am: 28. August 2009, 10:00:33 »

Okay - ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe:
Großvater sprach seine letzten Worte auf litauisch (ja auch ne emotionale Situation)
und wenn "der Karl von nebenan" litauisch sang, konnte man davon ausgehen, dass er betrunken war - denn im nüchternen Zustand sprach er nur deutsch. Auch beten - ebenso was emotionales - tat er auf litauisch.
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Wladimir
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« Antworten #26 am: 28. August 2009, 10:07:33 »

Ja, aber es gab eben auch Menschen, die zwischen zwei Idenitäten standen... die Szene mit dem Großvater finde ich immer wieder toll - der so (wenn ich mich recht erinnere) immer deutsch spricht, aber wenn was emotionales kommt, flucht er auf litauisch...

Ich kenne diese Stelle nicht. Zweisprachigkeit war aber typisch für preußische Litauer, also nicht konfliktauslösend. Identitätskonflikte gab es, als da plötzlich andere Litauer auftauchten, mit denen die Lietuwininkai nichts zu tun haben wollten. Das hat dann ihre Assimilierung an das Deutschtum beschleunigt.


Skomand

Da ich diese Woche noch das Buch zu Ende gelesen habe, kann ich mich noch ziemlich genau an Details erinnern.

Zitat:
Mein Großvater hat seine letzten Worte auf litauisch gesagt. Später glaubte ich, das hat seine Bedeutung gehabt für mein Leben. Da neigte sich zum ersten Mal die Waage in eine bestimmte Richtung......
Obwohl Großvater gut deutsch sprach, aber Litauisch lag ihm mehr am Herzen....
Ende des Zitats. (Seite 13/14)


Sprache ist Kultur oder umgekehrt, und von daher Ausdruck der nationalen Identität. Und manche sprechen eine Sprache, mit deren Kultur sie sich aber nicht identifizieren können.

Wladimir
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Mad
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« Antworten #27 am: 30. August 2009, 11:58:25 »

Das Buch ist sehr günstig (schon ab 0,89 €) bei amazon.de zu erhalten

www.amazon.de/gp/offer-listing/3498038788/ref=sr_1_olp_2?ie=UTF8&qid=1250268181&sr=1-2

Ich hab`s mir jetzt auch bestellt, da die Kundenbewertungen echt sehr gut sind..!!!
Bin echt gespannt...
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Skarus
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« Antworten #28 am: 22. Dezember 2009, 17:16:59 »

Mein Name ist Skarus. Nun habe ich beim gogeln genau den Artikel gefunden.

 http://www.leidykla.eu/fileadmin/Knygotyra/52/7-37.pdf

Mit Suchfunktion nach Skarus

da taucht Skarus auf , im Anhang. Ob mal jemand mit Sprachkenntnissen rüberlesen kann...

da ich auch Genaologie mache , habe ich genau die Menschen bei mir mit Papierlage  :Christopf und Ute.

Ich würde  es so gern auf Deutsch lesen.

Wer mag , schreibt mir via mail.
Ach ja, mein Name schein typisch litauisch zu sein Huch


Skarus , Augsburg , Germany
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Beate
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« Antworten #29 am: 22. Dezember 2009, 19:57:35 »

Dein Name ist prußisch und gehört zu jenen Sudauern, die unter dem Fürsten Skurdo vor dem Ritterorden nach Litauen geflüchtet waren. Sie wurden im Memelland angesiedelt.

* http://wiki-de.genealogy.net/Die_Sudauer
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