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Autor Thema: Transit über Königsberg  (Gelesen 9802 mal)
Ed von Schleck
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« am: 20. Juni 2006, 20:27:36 »

Hallo,
wir wollen im August wieder mal nach Memel, um unsere Verwandschaft zu besuchen.
Ins Auge gefasst haben wir, die Fähre von Sassnitz mit Lisco als Hinreise zu nehmen. Nun lese ich aber, dass die Mitnahmekapazität sehr gering ist. Welche andere Fährverbindung könnten wir noch nutzen, außer mit Lisco von Kiel oder Lübeck?

Für die Rückreise fahren wir über Polen zurück. Wenn wir über Königsberg wollen, was muß man hier beachten? Visum usw.

Gruß Ed
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Gerhard
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Litauenfän


« Antworten #1 am: 27. Juli 2006, 22:43:37 »

Die Fähren, die überwiegend vom LKW-Verkehr benutzt werden sind wirklich ziemlich ausgelastet. Würde ich aber trotzdem versuchen.
Rückreise über Königsberg wird ein Transitvisum benötigt. Aktueller Preis hab ich grad nicht wird aber so bei 60.- Euro liegen. Lohnt nicht wirklich. Besser drum rum fahren.

Gruß Gerhard
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Ed von Schleck
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« Antworten #2 am: 29. Juli 2006, 09:33:00 »

Zitat
Die Fähren, die überwiegend vom LKW-Verkehr benutzt werden sind wirklich ziemlich ausgelastet. Würde ich aber trotzdem versuchen.
Rückreise über Königsberg wird ein Transitvisum benötigt. Aktueller Preis hab ich grad nicht wird aber so bei 60.- Euro liegen. Lohnt nicht wirklich. Besser drum rum fahren.

Gruß Gerhard
Wir fahren nun mit der Fähre von Sassnitz nach Memel. Dort verkehrt seit ein paar Tagen die Vilniius. Wir bleiben ein paar Tage dort bei Verwandten.
Für die Rückreise haben wir für Königsberg Hotel gebucht (Hotel Kaliningrad) und Visumantrag ist eingereicht. Mal sehen, dass alles klappt.
Hast Du Erfahrungen mit Autoreisen ins Königsberger Gebiet?
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Gerhard
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Litauenfän


« Antworten #3 am: 30. Juli 2006, 15:27:15 »

Ich war nur einmal im Königsberger Gebiet, und das war 1998. Straßen waren eigentlilch ganz gut befahrbar. Damals war fast überhaupt kein Verkehr. Die Beschilderung in russisch ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig.
Wünsche Euch trotzdem viel Spaß!

Gerhard
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Ed von Schleck
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« Antworten #4 am: 30. Juli 2006, 15:45:28 »

Zitat
Die Beschilderung in russisch ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig.
Ich habe 8 Jahre russisch lernen müssen, kanns aber kaum noch.
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Jan
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Delpeda


« Antworten #5 am: 31. Juli 2006, 09:26:53 »

Hallo Ed,

wann immer es geht, vermeide ich die Durchfahrt durch das Kaliningrader Gebiet. Schon wegen der Wartezeiten an den Grenzen (besonders Polen-Russland ist eine Katastrophe). Aber Ihr fahrt ja in die andere Richtung).

Ansonsten sind die Straßen soweit OK. Einmal allerdings habe ich auf einer vielbefahrenen Kaliningrader Straße - übrigens ziemlich genau vor dem Hotel "Kaliningrad" - einen fehlenden Kanaldeckel bemerkt. Ist aber die Ausnahme. Genau gegenüber dem Hotel gibt es einen bewachten Parkplatz, den ich empfehlen kann (man patrouilliert dort immerhin mit Kalaschnikow). Aber wahrscheinlich verfügt das Hotel auch über einen.

Meines Erachtens ist Kaliningrad aber keine Reise wert, es sei denn, man besucht Verwandte.

Viel Spaß und schönen Urlaub!

Jan;)
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Ed von Schleck
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« Antworten #6 am: 31. Juli 2006, 19:37:03 »

Zitat
Hallo Ed,

wann immer es geht, vermeide ich die Durchfahrt durch das Kaliningrader Gebiet. Schon wegen der Wartezeiten an den Grenzen (besonders Polen-Russland ist eine Katastrophe). Aber Ihr fahrt ja in die andere Richtung).

Ansonsten sind die Straßen soweit OK. Einmal allerdings habe ich auf einer vielbefahrenen Kaliningrader Straße - übrigens ziemlich genau vor dem Hotel "Kaliningrad" - einen fehlenden Kanaldeckel bemerkt. Ist aber die Ausnahme. Genau gegenüber dem Hotel gibt es einen bewachten Parkplatz, den ich empfehlen kann (man patrouilliert dort immerhin mit Kalaschnikow). Aber wahrscheinlich verfügt das Hotel auch über einen.

Meines Erachtens ist Kaliningrad aber keine Reise wert, es sei denn, man besucht Verwandte.

Viel Spaß und schönen Urlaub!

Jan;)

Danke Jan,
Wir fahren auch nur durch das Gebiet, weil ich die anderen Strecken schon mehrmals kenne. Eine Zeitersparnis gibt es wegen der Wartezeiten an der Grenze bestimmt nicht. In einem anderen Forum riet man mir direkt an der Warteschlange bist zu Schlagbaum vorbeizufahren und sich als Deutscher zu erkennen geben.

Das mit den Kanaldeckeln habe ich schon in einem Reiseführer gelesen. Ist ja ungeheuerlich. Aber bei den Schrottpreisen?

Ist es ratsamer, das Auto auf dem bewachten Parlplatz zu lassen und mit dem Taxi zu fahren? Wir wollten nämlich noch über Land nach Interburg und Gumbinnen, weil dort meine Familie her kommt.

Gruß Eddi
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Jan
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Delpeda


« Antworten #7 am: 01. August 2006, 08:14:19 »

Nun ja, ich würde mein Auto zumindest nicht unbewacht irgendwo stehen lassen. Wenn Ihr allerdings nur mal eben auf´s Land fahrt (und dort sicherlich auch eine Einstellmöglichkeit auf einem Grundstück habt?), kann man das wahrscheinlich schon tun. Aber damit habe ich keine eigenen Erfahrungen, da ich jeweils nur in der Stadt unterwegs war. Dort allerdings immer mit Bus, Minibus und Taxi.

Jan;)
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Jan
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Delpeda


« Antworten #8 am: 01. August 2006, 08:20:06 »

Ach ja: das mit dem Vorbeifahren an der Warteschlange habe ich so auch schon praktiziert, allerdings nur an der polnisch-russischen Grenze. Wir waren heftig im Termindruck und die Schlange ca. 2 km lang. Der polnische Grenzposten und Schlagbaumbediener hatte meiner Frau geraten, einfach mal bis vor zu fahren. Dann stirbt allerdings jeder für sich allein, da an eine Ordnung bei Öffnung des Schlagbaumes nicht mehr zu denken war. Bei uns ging aber alles gut.

An der litauisch-polnischen Grenze (vermutlich nehmt Ihr ja die Nehrung) würde ich von einem Vordrängeln allerdings dringend abraten. Aber so viel ist da eh nicht los.

Jan;)
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« Antworten #9 am: 01. August 2006, 09:12:42 »

wieso, was passiert dort?
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Delpeda


« Antworten #10 am: 01. August 2006, 09:17:58 »

Die Grenzer wirken da hin und wieder ein wenig "unentspannt". Ich habe mich dort noch nie vorgedrängelt, würde es aber auch gar nicht tun. Und, wie gesagt: Ihr müsstet schon ziemliches Pech haben, wenn Ihr dort lange Wartezeiten habt.
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« Antworten #11 am: 01. August 2006, 19:32:06 »

Zitat
An der litauisch-polnischen Grenze (vermutlich nehmt Ihr ja die Nehrung) würde ich von einem Vordrängeln allerdings dringend abraten. Aber so viel ist da eh nicht los.

Jan;)
Nein, wir fahren von Litauen nach Tilsit über die Grenze. Wie es hier aussieht, weiß ich nicht.
Von Königsberg wollten wir den wetlichsten Übergang nach Elbing nehmen.
Und hier sollte man am Stau bis zum Schlagbaum vorbeifahren. Naja wollen mal sehen, wie das klappt. :-/
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Jan
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Delpeda


« Antworten #12 am: 01. August 2006, 22:08:56 »

Na dann: Viel Erfolg!
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« Antworten #13 am: 06. August 2006, 19:29:43 »

hallo,
bin erst am 02.8. von der Kalingrad-reise zurückgekommen. wir standen rund
6h an der russ.-poln. grenze in Mamonowo ( Heiligenbeil) am WE ist es meist viel schlimmer., die ganze reise war mehr als enttäuschend. das ganze gebiet
ist eine "Ruine" (im Krieg wurden nur Königsberg und Pillau beschädigt, der rest
wurde später "niedergewirtschaftet"!).
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Delpeda


« Antworten #14 am: 07. August 2006, 08:05:21 »

Wahre Worte, wahre Worte! Sieht in der Tat richtig schlimm aus in Kaliningrad. Und man hat auch nciht das Gefühl, dass sich da bald etwas ändern wird.
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