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Autor Thema: BIO  (Gelesen 2703 mal)
pilot
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BIO
« am: 23. März 2007, 18:34:19 »

hallo,
gibt es in Litauen (v.a. in Vilnius und Kaunas) Bio-läden ?

oder zumindest Asia-läden wo man UNBEHANDELTE früchte kaufen könnte ?
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Lijana
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« Antworten #1 am: 24. März 2007, 20:14:11 »

na wenn da die leute soviel "gold" und geschmack haben, müsste es doch da auch irgend-wo einen klitzelkleinen Bioladen geben !

in Litauen ist der BIO Wahnsinn noch nicht ausgebrochen, selbst in Deutschland ist es erst die letzten Jahre so richtig in Gang gekommen. Und in Litauen ist ehe der riesen Supermärkte Wahnsinn am gange...nix mit BIO
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pilot
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« Antworten #2 am: 24. März 2007, 21:13:58 »

na wenn da die leute soviel "gold" und geschmack haben, müsste es doch da auch irgend-wo einen klitzelkleinen Bioladen geben !

in Litauen ist der BIO Wahnsinn noch nicht ausgebrochen, selbst in Deutschland ist es erst die letzten Jahre so richtig in Gang gekommen. Und in Litauen ist ehe der riesen Supermärkte Wahnsinn am gange...nix mit BIO
einspruch Euer Ehren - Bio ist KEIN wahnsinn, sondern eine bewustere naturgerechtere umweltfreundlichere ernährungsart (man kann natürlich auch die junkee-kost in sich reinstopfen und damit großkonzerne, chemie-&pharma-mafia unterstützen, der Natur "zuliebe"),
würde am liebsten wild-wachsende früchte kaufen aber die gibts selbst in den besten Bio-läden kaum;
p.s. habe in franken auch in guten DM-zeiten bio-ware zu DM-preisen Grinsend gekauft, das jetzt BIO in mode gekommen ist, da hast Du recht!, ist mir aber auch willkommen;
« Letzte Änderung: 24. März 2007, 21:16:06 von pilot » Gespeichert
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« Antworten #3 am: 25. März 2007, 08:30:56 »

Nachdem bei uns die Subventionen für Biobauern seitens Herrn Seehofer zusammengestrichen und zu Gunsten der Giftschleudern verschoben werden sollen, wäre das doch eine echte Chance für die litauische Landwirtschaft. Zumal dadurch nun viele Bioprodukte in Deutschland z.T. aus den entlegendsten Ecken der Erde eingeflogen werden, was nicht gerade im Sinne des Bio-Gedanken ist. Die meisten Böden in Litauen sind mangels Geld für Chemie unbelastet und wären ideal für biologischen Anbau. Die litauische Hausfrau baut sowieso "Bio" an. Ich kann mich gut daran erinnern, wie nach einer kurzen Testphase holländischer Treibhaussalat aus den litauischen Supermärkten verschwunden ist. Das Bewusstsein im Lande für gesunde Ernährung ist also da. Also liebe Litauer: Bio anbauen und den deutschen Markt damit überschwemmen. Ich freue mich drauf...  Grinsend Grinsend
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Lijana
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« Antworten #4 am: 25. März 2007, 11:43:03 »

na da muss ich auch Einspruch erheben. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie mein Großvater Karrenweise Mist auf die Felder gefahren hat und dann noch mit Kunstdünger hinterher bestreut . Ich würde ehe sagen, daß die Litauer sich nicht leisten können die Ernte schlecht ausfallen zu lassen und deswegen wird an Dünger nicht gespart . Ausserdem kann man in Litauen noch Dünger kaufen, der in D schon längst verboten und nicht mehr zu bekommen ist.

P.S. bei mir im Garten gibt noch alles echtes BIO, die Äpfel, die Kartoffeln, die Erdbeeren und noch ein paar andere Sachen, bei meinen Eltern in LT auch, für andere kann ich nicht garantieren und nach so vielen Lebensmittelskandalen in D, bin ich den ganzen BIO Produkten etwas skeptisch gegenüber. Ich kaufe auch ehe BIO als anderes, aber 100% sicher kann man nie sein. Selbst nach Greenpeace Untersuchungen...http://www.greenpeace.de/themen/chemie/pestizide_lebensmittel/
« Letzte Änderung: 25. März 2007, 12:00:50 von Lijana » Gespeichert
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« Antworten #5 am: 25. März 2007, 13:51:23 »

...ich hätte wohl doch nicht von meiner Schwiegermutter auf alle schließen sollen...  Grinsend Grinsend Augen rollen
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Lijana
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« Antworten #6 am: 25. März 2007, 15:51:08 »

ja, das sind diese "alten Mütterchen" , die Katrina erwähnt hatte, die man hier und dort mit ihren eigenen Waren sehen kann...das sind die einzigen BIO "Läden" in LT, fals man selber keinen Garten hat.
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« Antworten #7 am: 25. März 2007, 18:24:19 »

...im Maxima in Vilnius habe ich eine "Bio-Ecke" gesehen. Verschwindend klein im Vergleich zum restlichen "Laden".
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Katrina
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« Antworten #8 am: 25. März 2007, 19:00:35 »

Hier kannst du dir die "Öko-Produkte" von Maxima anschauen. Allerdings geb ich dir keine Garantie, dass es wirklich "öko" in unserem Sinne ist.
http://www.maxima.lt/pirkeju-klubas/maxima-produktai/sveiki-produktai/
http://www.maxima.lt/pirkeju-klubas/maxima-produktai/sveiki-produktai/linea-oecologica/
http://www.maxima.lt/pirkeju-klubas/maxima-produktai/sveiki-produktai/linea-vitalis/
Ich glaube allerdings es handelt sich halt eher um balast- und mineralstoffreichere Kost etc.
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über mich: http://forum.litauen-info.de/index.php?topic=793.msg6548#msg6548
Katrina
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« Antworten #9 am: 25. März 2007, 19:05:43 »

hier gibt's noch was zu dem Thema
http://www.organic.lt/lt/
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Katrina
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« Antworten #10 am: 25. März 2007, 19:11:31 »

... und auf dieser Internetseite http://www.vartotojai.lt/lt/13/pbl214.html steht,
dass bei RIMI und Maxima "ökologisch" Produkte in extra Regalen stehen, und zum Beispiel die Etiketten bei RIMI eine grüne Farbe haben. Bei Iki sind sie weiß, untscheiden sich nicht von den normalen und wenn ich es beim schnellen Drüberlesen richtig verstanden habe, müssen litauische Öko-Produkte mit einem "EKOagro"-Zeichen (ab mindestens 70 Prozent ökologischer Zutaten)versehen werden.
 
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stephmax
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« Antworten #11 am: 26. März 2007, 12:52:28 »

... Die meisten Böden in Litauen sind mangels Geld für Chemie unbelastet und wären ideal für biologischen Anbau ...

Oh, oh... "EINSPRUCH, EUER EHREN!"
Dies' kann nicht für die meißten ehemaligen 'Kolchosen' und 'Sowchosen' gelten. Diese Landstücke sind nach selbst über 15 Jahren größtenteils für eine normale Landwirtschaft noch nicht zu gebrauchen, nachdem, was die Russen dorthin als 'Düngemittel' zum Verklappen hingeschickt haben. Wenn man sich Ecken direkt um ehemalige Kolchosen ansieht und der Meinung der Bauern Glauben schenken darf, dann war selbst Tschernobyl eine Art Kur für die Umwelt.
Ich habe selbst Wiesen gesehen, deren eine Seite war kolchosenbewirtschaftet, die andere nicht. Auf der Kolchosenseite wachsen nur noch mutierte Monsterdiesteln mit Stacheln wie Haifischzähne, die von keinem halbwegs klar denkenden Insekt zum Nektarsammeln mehr angeflogen wegen, selbst Mäuse machen lieber einen Umweg, als da durchzulaufen. Die auch zu sozialistischen Zeiten ungenutze Seite ist dagegen ein einziges Biotop. Die Grenze ist wie mit dem Lineal gezogen!
« Letzte Änderung: 26. März 2007, 12:56:53 von stephmax » Gespeichert

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