Auch auf die Gefahr hin, dass das schon bekannt ist, poste ich aufgrund mittelbarer eigener Betroffenheit mal die folgenden Links (unten noch den Text, falls die Links irgenwann tot sind):
http://rhein-zeitung.de/on/07/09/12/news/r/dertag/dertag.html?ahttp://www.oe24.at/zeitung/wissen/article126555.ecehttp://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?sid=748cf0c34fa85799b346465cdb5ac0bf&em_cnt=1209021Nach einer Serie von Unfällen und Defekten dürfen keine Flugzeuge vom Typ Dash 8-400 mehr starten. Der kanadische Hersteller Bombardier empfahl allen Fluggesellschaften, welche die vor allem für Kurzstrecken eingesetzten Propellermaschinen in ihren Flotten haben, die Flugzeuge am Boden zu lassen, wie die skandinavische Airline SAS am Mittwoch mitteilte. Zuletzt hatte es mehrere Zwischenfälle gegeben, den letzten am Mittwoch. Meistens hatte es Probleme mit dem Fahrgestell der Maschine gegeben. Beim jüngsten Zwischenfall mussten die Piloten auf dem Flughafen des litauischen Badeorts Palanga notlanden (Foto r.), weil das Fahrgestell nicht funktionierte. Alle Passagiere konnten das Flugzeug unversehrt verlasen. Schon am Wochenende war bei einem ähnlichen Zwischenfall auf dem dänischen Flughafen Aalborg bei der Landung das rechte Fahrgestell abgebrochen. Die rechte Tragfläche und der rechte Motor fingen Feuer. Passagiere kamen nicht zu Schaden. Am Montag mussten drei Flugzeuge wegen ähnlicher Probleme umkehren. (Quelle: Rhein-Zeitung online)
Notlandung in Litauen
Ursache für die Empfehlung von Bombardier war eine Notlandung einer Dash Q-400 der skandinavischen Gesellschaft SAS in Litauen am frühen Mittwochmorgen. SAS und die norwegische Fluggesellschaft Wideroe ließen nach dem Zwischenfall alle Flugzeuge dieses Typs bis auf weiteres auf dem Boden. Die SAS-Maschine befand sich auf dem Weg von Kopenhagen nach Palanga in Litauen, musste aber um 1.48 Uhr (Ortszeit) in Vilnius notlanden, weil das Landegestell nicht richtig funktionierte. Die 52 Passagiere konnten das Flugzeug unverletzt verlassen.
Ein Passagier erzählte der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter: "Der Motor stoppte und eines der Räder war locker. Das Flugzeug landete mit einem Rad. Man hörte einen lauten Knall beim Landen."
Erst am Sonntag hatte ein SAS-Flugzeug des selben Typs aus den gleichen Gründen in Dänemark notlanden müssen. Dort war allerdings die rechte Seite des Fahrgestells zusammengebrochen und die Maschine fing Feuer. (Quelle: oe24.at)
Bruchlandung in Vilnius
Bei der Havarie in Vilnius blieben die 48 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder unverletzt, das Flugzeug wurde aber nach Angaben eines SAS-Sprechers "kräftig demoliert". Es war in die litauische Hafenstadt Palanga unterwegs; als der Kapitän Probleme mit dem Fahrgestell meldete, dirigierte der Tower die Maschine zur größeren Rollbahn in Vilnius.
Bei der Landung brach die rechte Radaufhängung. Das gleiche Malheur war am Sonntag bei einem dänischen Inlandsflug von Kopenhagen nach Ålborg passiert. Auch dort knickte das Fahrgestell ab, worauf die Maschine nach rechts ausbrach, auf der Tragfläche von der Landebahn schlitterte und in Brand geriet. Nur weil der Kapitän vorsorglich angeordnet hatte, die Passagiere von Plätzen bei den Flügeln zu entfernen, wurde niemand schwer verletzt, als Propellertrümmer ins Flugzeuginnere geschleudert wurden. (Quelle: FR-online.de)