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Autor Thema: Suche eine Pflegerin f. Vater  (Gelesen 7966 mal)
Katrina
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« Antworten #15 am: 10. Juli 2008, 20:14:29 »

Jep, hier: http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/-Pflegekraefte-aus-Osteuropa/1685933/1685933/1686150/
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Niekada nežinosime kiek galime nuveikti, jei nepabandysime!

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Katrina
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« Antworten #16 am: 14. September 2008, 21:49:37 »

 06.05-06.35 3sat
Ein Engel für Opa. Polnische Frauen als Betreuerinnen
Ein Film von Mechthild Gaßner
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Vanagas
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« Antworten #17 am: 15. September 2008, 12:05:47 »

Eher wohl "Sklaven für Opa" !
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Harmonija
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labas-hallo


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« Antworten #18 am: 14. Januar 2009, 16:17:06 »

Wenn jemand eine Pflegerin, Betreuerin etc. sucht, melden sich bitte, ich helfe gerne, keine Scheu aber , ich bin keine Vermittlerin  Zwinkernd einfach mehrere Kontakte zu Frauen aus Litauen habe  Smiley
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Willst du Freunde erwerben? Sei selbst freundlich, vergiss dich selber. (Andrew Carnegie)
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Katrina
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« Antworten #19 am: 30. August 2009, 15:52:58 »

Bezüglich zu wenig Bezahlung revidiere ich meine Meinung. Kommt natürlich immer auf den Einzelfall an, aber letztendlich ist ja jeder Euro, den eine Pflegekraft verdient "Gewinn", da Unterkunft/Verpflegung/Versicherung/Nebenkosten komplett bezahlt werden - da finde ich, ist der Verdienst doch gar nicht sooo schlecht..... Wer von uns hat im Monat so viel übrig? Zudem sich die Person keinerlei Gedanken um Rechnungen, Nebenkosten, Bürokram etc. kümmern muss.
Für richtige "Rund-um-die-Uhr"-Pflege mag das anders sein, da dann einfach das Lohn-Arbeits-Verhältnis nicht mehr stimmt. Aber vielfach handelt es sich ja eben auch um eine solche Betreuung, bei der es um die morgendliche Wäsche und ansonsten um Haushaltsaufgaben handelt, bei der täglich einige Stunden Freizeit übrig bleiben.
« Letzte Änderung: 31. August 2009, 12:29:36 von Katrina » Gespeichert

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Vanagas
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« Antworten #20 am: 30. August 2009, 19:38:09 »

Katrina ,
wir reden immernoch über die 800 - 1000 € Verdienst für 720 Stunden Arbeit im Monat ?

Falls ja :

Ist das wirklich Dein Ernst ?



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Katrina
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« Antworten #21 am: 30. August 2009, 20:34:48 »

Für richtige "Rund-um-die-Uhr"-Pflege mag das anders sein, da dann einfach das Lohn-Arbeits-Verhältnis nicht mehr stimmt. Aber vielfach handelt es sich ja eben auch um eine solche Betreuung, bei der es um die morgendliche Wäsche und ansonsten um Haushaltsaufgaben handelt, bei der täglich einige Stunden Freizeit übrig bleiben.
wieso 720 Stunden?
Das meine ich nicht. 24-h-Jobs sind bei dem, was ich meine, außen vor.

Ich spreche von
1000€ +Krankenversicherung +Unterkunft +Essen +Waschmaschine, Waschpulver etc. +Wasser,Müll u.andere Nebenkosten + Strom +Gez/Fernseher +Telefon +Reisekosten  (=mindestens (!) 1600€ (Netto!))
und von einer Arbeit, die aus dem morgendlichen Waschen/Anziehen einer Person, der Hilfe beim Essenmachen und im Haushalt (einer Person) besteht.
für eine unqualifizierte Arbeitskraft mit geringen/schlechten Deutschkenntnissen

Auf Einzelfälle, in denen es anders ist, beziehe ich mich nicht. Genauso wenig auf eine 24-Stunden-Betreuung (die ich absurd finde, für eine einzelne Person, und wo ich nicht verstehe, warum sich jemand so etwas antut...). Wenn es sich um eine examinierte Pflegekraft handeln würde, mit entsprechender Ausbildung und deutschen Sprachkenntnissen in einer Form, dass man sicher sein kann, dass das Erklärte auch verstanden und dementsprechend umgesetzt wird/würde, würde ich einen wesentlich höheren Lohn selbstverständlicherweise für absolut angemessen halten. Aber ich denke, wir dürfen nicht vergessen, dass außer dem Lohn von ca. 1000€ ALLE laufenden Kosten für diese Arbeitskräfte übernommen werden. D.h., theoretisch haben sie 1000€ "Taschengeld"..... (abzüglich 20€ pro Monat für Duschgel/Shampoo und Zahnbürste meinetwegen, und wenn ihr wollt nochmal ca. 100€ für Schuhe & Kleidung monatlich...aber auch dann sind es noch 880€).... wer hat das von uns... jeden Monat....?!

« Letzte Änderung: 30. August 2009, 22:47:53 von Katrina » Gespeichert

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« Antworten #22 am: 30. August 2009, 21:01:54 »

Ich denke, dass man einfach von Fall zu Fall entscheiden muss, und nicht alle Arbeitsstellen/Arbeitnehmer etc. von vorne herein verurteilen darf - schon gar nicht der "Sklaverei", ohne vorher die entsprechende Situation genau unter die Lupe zu nehmen. Es wird schließlich keiner gegen seinen Willen eingestellt.
Das größere Problem sind denke ich die kulturellen Unterschiede & Denkweisen!
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Vanagas
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« Antworten #23 am: 31. August 2009, 07:40:41 »

Labas Katrina ,
habe mal ein paar Beiträge für Dich heraus gesucht . Alles Organisationen mit sozialer Competenz .
Ich glaube , Du hast etwas falsche Vorstellungen was da abgeht :

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe :
http://www.dbfk.de/download/download/pospap-illegale-Beschaeftigung-2006-10-16.pdf

Evangelische Frauenhilfe im Rheinland :
http://www.ekir.de/ekir/dokumente/ekir2005-10-27-Informationspapier-der-EFHIR-frauenhilfe-auslaendische-pflege.pdf

Katholische Kirche in Deutschland :
www.katholisch.de/35064.html

Iki + so sieht es leider aus ,

                                           STEF

« Letzte Änderung: 31. August 2009, 07:45:46 von Vanagas » Gespeichert
Katrina
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« Antworten #24 am: 31. August 2009, 11:00:37 »

@Vanagas:

Ich WEIß, dass es auch Fälle gibt, in denen nicht rund um die Uhr gearbeitet wird, in denen Urlaub und Freizeit normal ist. Ebenso ist nicht alles illegal, inzwischen gibt es auch viele angemeldete. Es gibt z.B. inzwischen sowas wie Vermittler-/Personalagenturen in Osteuropa, bei denen die Personen dann angestellt sind und in D für sie arbeiten. Ich streite nicht ab, dass es auch Fälle der illegalen 24-h-Betreuung gibt, die ich ebenso wie Du verurteilen würde. Aber ich finde, das sind zwei Paar Schuhe & nur, weil jemand jemanden für seine Familie sucht, heißt das nicht gleich, dass jemand ausgenutzt wird. Es gibt auch positive Beispiele, was das Verhältnis zwischen Pfleger & Gepflegtem und Bezahlung & Arbeitszeit etc. angeht. Die schlechten kommen eben in die Presse, die guten eher nicht.... Ich bitte einfach darum, sich den Einzelfall anzuschauen und nicht vorweg alle solche Beschäftigungen zu verurteilen. Als problematisch hingegen sehe ich die Risiken (die auch bei deinem Link der evangelischen Frauenhilfe auf S. 3 genannt werden) - dass durch mangelhafte Sprachkenntnisse und große kulturelle Unterschiede Probleme entstehen, die psychisch die Situation für die osteuropäischen Beschäftigten wie auch für die Gepflegten schwer ertragbar machen.
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« Antworten #25 am: 09. Oktober 2009, 09:33:56 »

Hallo,

ich suche eine Pflegerin für meinen bettlägrigen Vater in der Nähe von Köln für ab sofort. Bitte Kontakt aufnehmen.

Gruss
Lisa


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jack
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« Antworten #26 am: 09. Oktober 2009, 09:40:06 »

Hallo Lisa hast du eine Pflegerin für dein Vater gefunden?
Gruß.....Jack
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Vanagas
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« Antworten #27 am: 21. Oktober 2009, 11:08:00 »

Neues zum Thema aus der " Kölnischen Rundschau " :

Pflege : " Grauer Markt boomt "

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895329941.shtml
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Marek
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sunset in Palanga


« Antworten #28 am: 08. Januar 2010, 22:25:37 »

Es ist schon interessant, die ganze Diskussion zu verfolgen.

Nicht nur in Pflegeberufen arbeiten Osteuropäer für Dumpinglöhne, sondern auch in der Landwirtschaft als Erntehelfer.
Diese Arbeit will auch kein Deutscher mehr machen. Ich weiß, dass trotz Niedriglöhne die Saisonarbeiter ( 3 Monate)  davon ein Jahr in Polen, Ungarn etc. ihre Familien ernähren können.
Man muss es immer im Verhätlnis sehen. Das rechtfertigt aber nicht die Ausbeutung.Die Saisonarbeiter können es gebrauchen. In ihren Heimatländer haben sie oft keine Arbeit oder arbeiten für noch weniger.

Zur aktuellen Sitaution in D hat Günter Wallraff mal wieder ein Buch geschrieben.

Günter Wallraff :Aus der schönen neuen Welt

www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040494
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Dein "Ja" sei wahr und rein,
Und wahr und rein dein "Nein".
                                               Baba Mezia, 49a
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