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Autor Thema: Ärzte für Deutschland gesucht  (Gelesen 2353 mal)
Franz56
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« am: 16. Juni 2008, 22:16:16 »

Wir suchen Ärzte/Fachärzte mit guten Deutschkenntnissen für Deutschland mit Interesse an einer Spezialisierung zum Facharzt an modernen Krankenhäusern, bsonders Innere Medizin, Neurologie, Anästhesie, Chirurgie. Sehr guter Verdienst. Kontakt über info@job-consult.net oder www.job-consul.net, Gruß Franz56
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Katrina
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« Antworten #1 am: 17. Juni 2008, 08:16:59 »

Der Link ist verkehrt. Ich nehme an, es soll www.job-consult.net heißen Zwinkernd
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Niekada nežinosime kiek galime nuveikti, jei nepabandysime!

über mich: http://forum.litauen-info.de/index.php?topic=793.msg6548#msg6548
martynas
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"Meridianas" auf der Dange, Klaipeda/Memel


« Antworten #2 am: 18. Juni 2008, 08:14:50 »

...toll, in D laufen die Ärzte wg. schlechter Bezahlung, überlangen Arbeitszeiten,  chronischer Unterfinanzierung des gesetzlichen Kassensystems sowie bürokratischer Gängelung ins Ausland davon und hier versucht man, dann Welche aus dem ehemaligen Ostblock zu ködern ...
Die sind aber auch nicht blöd...die haben mehr Chancen daheim was zu werden, als in unserem bankrotten Staats-Medizin-System...
Viel Erfolg noch mit der Suche!
M.
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"Nichts ist stärker in der Welt, als eine Idee, für die die Zeit gekommen ist."
V. Hugo
Franz56
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« Antworten #3 am: 22. Juni 2008, 12:22:22 »

An Katrina, Huch
vielen Dank für den entdeckten Fehler - natürlich, es muss heißen: www.job-consult.net
Viele Grüße , das ist sehr nett gewesen, Gruß Franz 56
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Franz56
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« Antworten #4 am: 22. Juni 2008, 12:36:02 »

An Martynas,
alle Ärzte laufen sicher nicht weg in D, allerdings gibt es einige Lücken, die aber durch die Politik verursacht sind: In D war es früher üblich, nach einem Studium am Krankenhaus als Assistenzarzt einen Ausbildung zum Facharzt zu absolvieren, und sich dann in eigener Praxis niederzulassen. Dort ist der Arzt Unternehmer. In den letzten Jahren hat aber die Politik diese Arztgruppe sehr schlecht behandelt, mehr Bürokratie, weniger Einkommen und persönliches Haften für angeblich zu viel verschriebene Medikamente an die Patienten (man muss wissen, das der verschreibende Arzt keine € - cent von der Industrie oder den Apotheken erhält). Deshalb gehen wenig Ärzte in die Niederlassung, und kommen eben auch nicht mehr so zahlreich in die Krankenhäuser. Der Vorzug der EU ist die Freizügigkeit und die Anerkennung der Berufsausbildung in den Mitgliedsländern. Warum sollten die Litauer das nicht nutzen, neue Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ich bin überzeugt, dass sich die gesellschaftlichen  und Lebensbedingungen in den EU - Ländern angleichen. Siehe Ex - DDR, hier hatten wir auch ein marodes Gesundheitswesen, innerhalb von 10 Nachwendejahren stehen jetzt hier die modernsten und best ausgestatteten Krankenhäuser. Das wird in den anderen Neu - EU - Ländern nicht anders werden. Es schadet für die persönliche Entwicklung nicht, neue medizinische Diagnostiken und Therapien zu erlernen und diese nach einigen Jahren durch Rüchkehr ins Heimatland vor Ort weiterzugeben. Man muss sich halt nur bewegen, und zunächst bei einem Ländewechsel ein bisschen Stress ertragen können. Gruß Franz56 Smiley
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kowa47
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« Antworten #5 am: 25. Juni 2008, 15:03:03 »

Ich habe so etwas in der DDR  1989 erlebt. Wo die Ärzte in die BRD abwanderten meine Schwägerin war Kinderärztin und hat die Praxis in einer Poliklinik 12-16 Stunden geöffnet gehabt weil sie helfen wollte, bis sie einen Schlaganfall hatte und für immer erwerbsunfähig war. Was ich hier lese ist das selbe, in der EU, wo ein Staat den anderen ausbluten lässt, ich finde so etwas pervers. 
Wenn Deutschland mit seinem eignen Gesundheitssystem nicht klar kommt und die Ärzte wegrennen, kann doch Litauen nichts dafür. Ich bin der Meinung, hier muß etwas passieren, was diese Abwanderungwelle stoppt. Wir können doch nicht noch hier im Forum für so etwas werben. Ich habe letztes Jahr in Weimar in der modernen Klinik in der Chirurgie, 4 ukrainische Assistensärzte gesehen, 2 dt. Oberärzte aus den neuen Bundesländern und einen dt.
Chefarzt aus den alten.   
« Letzte Änderung: 25. Juni 2008, 16:29:40 von kowa47 » Gespeichert

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Henry
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« Antworten #6 am: 25. Juni 2008, 15:47:51 »

und was machen die Kranken hier wenn wir keine FachAerzte mehr in Litauen haben Huch??Selbstversorgung ?? Oder Aerzte aus Afrika Indien etc....weil hier bekommen die ja mehr Geld..das ist schon en komisches Geschaeft....
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kowa47
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« Antworten #7 am: 25. Juni 2008, 17:27:54 »

Ich muß Henry zustimmen. Soll in Litauen dann wegen Ärztemangel wie in den Entwicklungsländern gearbeitet werden. in Dt. ist jahrelang die falsche Gesundheitspolitik gemacht worden und die neuen EU-Mitgliedstaaten sollen das bezahlen. Nein danke!!
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es ist schön zu leben und das beste daraus zu machen!!!!
Franz56
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« Antworten #8 am: 25. Juni 2008, 20:19:06 »

Ich muß Henry zustimmen. Soll in Litauen dann wegen Ärztemangel wie in den Entwicklungsländern gearbeitet werden. in Dt. ist jahrelang die falsche Gesundheitspolitik gemacht worden und die neuen EU-Mitgliedstaaten sollen das bezahlen. Nein danke!!
Das ist eben die weltweite Mobilität und Migration- die EU fördert dass, schaut mal in die EU - Verfassung: freie Wahl des Arbeitsplatzes und Wohnortes. Deshalb sind werden alle Universtiätsabschlüsser anerkannt. Durch Beschränkung oder neue Grenzen ist das nicht zu regulieren - in der Marktwirtschaft schaut eben der Akademiker, wo für ihn die besten Bedingungen sind. Wenn in Litauen Ärzte fehlen, werden sicher Russen und Ukrainer kommen, oder Chinesen und Koreaner - die hatten wir schon in D als probeweisen Test, was sich sprachlich jedoch schwierig gestaltete.
Wenn man in Litauen mittelfristig die Bedingungen verbessert, dann werden weniger Ärzte sich auf den Weg machen, insofern ergibt sich aus der  Migration auch ein positiver Effekt. Politik bewegt in der Regel erst etwas, wenn es drängt. Gruß Franz56 Augen rollen
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Henry
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« Antworten #9 am: 30. Juni 2008, 16:04:05 »

Tja was soll ich sagen .....ist es die opulente Bezahlung oder sind es die schlechten Arbeitsbedingungen......! Da ist der Staat gefragt..da aber der litauische Staat keine oder wenige Steuern einnimmt wird dieses Problem noch schlimmer werden.
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Vanagas
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« Antworten #10 am: 03. Juli 2008, 17:28:59 »

Oder der deutsche Staat ist gefragt um hier seine Leute anständig zubezahlen.
Da ich bekanntermaßen im Gesundheitssystem arbeite und auch schon importierte Ärzte erlebt habe halte ich null von diesen Abwerbungen.
Was bitte schön hat der dt.Patient davon wenn ihn der Arzt nicht versteht!
Man sieht es doch z.B.beim Pizzabäcker des Vertauens.Kaum eine Pizza kommt so wie bestellt.Mal fehlt dieses oder jenes oder es ist gleich die falsche Pizza.Es mangelt am Sprachverständnis.
Wie soll das in einem so sensiblen Feld wie der Medizin oder Pflege aussehen wenn schon eine simple Pizza nicht correct nach Bestellung gebacken werden kann?
Antwort:Hauptsache die Stellen sind besetzt.Qualität ist Krankenhausmanagern und Chefärzten scheißegal.Hauptsache die Zahlen und die Fassade stimmen!Wie es mit der Versorgung der Patienten aussieht interessiert niemanden.
Für mich ist das moderner Sklavenhandel und deshalb abzulehen.Es bringt keinem etwas und wird hunderte Tote kosten durch sprachbedingte Behandlungsfehler.Nur darüber wird der Mantel des Stillschweigen gehalten.Man kann es aber auch schön reden wie Franz56 aus beruflichen Interesse macht("...das ist eben die weltweite Mobilität und Migration").
Wir haben garantiert keinen Ärztemangel.Es gibt zu genügend Ärzte in Deutschland.Wir haben ein hausgemachtes Problem weil gespart werden muß auf Teufel komm raus.Deshalb laufen die Ärzte den dt.Krankenhäusern und Praxen davon.Es muß eine bessere Bezahlung her,bessere Arbeitszeiten,mehr Personal und die verkrustete Hierarchie der Ärztschaft aufgebrochen werden.Dann bleiben auch die Ärzte!

Mit einem dicken Hals:Iki+Glückauf,

                                   STEF


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